Praxisklinik Dr. med. Gernot Kuth

Praxisklinik für
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Dr. med. Gernot Kuth
Dr. med. Anna-Christina Dreher

Die Ultraschalluntersuchungen von Nasennebenhöhlen, Gesichtsweichteilen und Weichteilen des Halses erfordern vom Untersucher ein besonderes Maß an Erfahrung. Mit Genehmigung durch die KV Nordrhein 1994 wurde der A-Mode Scanner durch das moderne B-Mode-Verfahren ersetzt. Konventionelle Röntgenuntersuchungen der Nasennebenhöhlen werden seitdem deutlich seltener veranlasst. Das B-Mode-Ultraschallverfahren ist mit einem speziellen Schallkopf in der Nasen-Nebenhöhlen-Diagnostik ein nicht mehr weg zu denkendes Hilfsmittel in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Zudem belastet der Ultraschall im Gegensatz zum Röntgen den Patienten nicht mit Strahlen. Die Ultraschalluntersuchungen der Nasen-Nebehöhlen haben erfreulicherweise dazu geführt, dass die HNO-ärztlich veranlassten konventionellen Röntgenuntersuchungen dieses Organsystems deutlich zurückgegangen sind. Die Sonographie zum Ausschluß einer akuten Nasennebenhöhleentzündung (Sinusitis) kann bei Kindern wie Schwangeren gefahrlos durchgeführt werden.

Als Schwerpunktpraxis zur Schnarchdiagnostik führen wir eine funktionelle Zungensonographie durch. Dabei werden im Sitzen und ggfs. im Liegen die Zunge und der Zungengrund beurteilt, um Aussagen über einen möglichen anatomischen Kollaps im Schlund treffen zu können. Dadurch lassen sich Rückschlüsse auf eine mögliche Therapie treffen.

In der Sonographie der Halsweichteile werden insbesondere Schwellungen am Hals, die von krankhaften Lymphknoten, medianen und lateralen Halszysten, sowie Tumoren ausgehen können, untersucht. Bei hochakuten Mandelentzündungen lassen sich Eiterhöhlen (Abszesse) rechtzeitig diagnostizieren.