Praxisklinik Dr. med. Gernot Kuth

Praxisklinik für
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Dr. med. Gernot Kuth
Dr. med. Anna-Christina Dreher

Mit Beratung ist es nicht immer getan. Dann müssen Medikamente helfen, die Krankheit zu heilen oder den Körper wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Wir besprechen mit Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt. Unbestritten haben die Entwicklungen der medikamentösen Therapie in der Schulmedizin unzählige Menschenleben gerettet. Die Angst vor Scharlach, Mumps und Diphterie kennen nur noch unsere Großeltern aus ihrer Jugend. Bei bakteriellen Infektionserkrankungen verhindern Antibiotika immer noch schlimme Komplikationen, die erfreulicherweise viel seltener geworden sind. Durch unsere langjährige Berufserfahrung und den Einsatz neuer und moderner Untersuchungsverfahren versuchen wir herausfinden, ob ein Antibiotikum überhaupt erforderlich ist. Dabei berücksichtigen wir gerade auch Ihre persönliche Situation.
In Fällen, wo es ohne Antibiotikum geht, erörtern wir mit Ihnen gerne Alternativen, die Ihre Immunabwehr stärken und Ihren Körper in Zeiten besonderer Anforderung mit wichtigen Mikronährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen versorgen. Auch kann dabei eine Darmflora-Medikation sinnvoll sein, zumal jeder Mensch zehnmal mehr Bakterien als Körperzellen besitzt.

In der Allergietherapie gibt es unzählige nicht verschreibungspflichtige und rezeptpflichtige Medikamente. Wir beraten Sie gerne und stellen ein Konzept zusammen, dass Ihren Beschwerden gerecht wird.
Als spezifische Immuntherapie ist die Hyposensibilisierung immer noch Mittel der ersten Wahl. Dabei wird dem Patienten eine definierte kleine Menge des sonst krank machenden Allergens verabreicht, so dass sich im Körper Abwehrstoffe bilden können. Wie bei vielen Impfungen muss dieser Vorgang auch bei der spezifischen Immuntherapie - hier in kleineren Schritten und öfters als bei einer Impfung - regelmäßig wiederholt werden. Wir führen alle gängigen Formen der Hyposensibilisierung durch. Im sehr seltenen Fall einer Überreaktion auf die Behandlung verfügen wir als Praxisklinik zudem über Zusatzausstattungen der Notfallmedizin, wie sie in den Richtlinien der Ärztekammer Nordrhein gefordert werden. Die räumliche Nähe zum Krankenhaus, zu dem uns nur ein Flur und wenige Meter trennen, geben uns zusätzliche Sicherheit, auf die wir nicht mehr verzichten wollten.
Safety first ist unsere Leitlinie, an die wir uns halten.

Infusionstherapien ist ein beratungsintensives Feld, das den Rahmen einer Praxisinformation sprengt. Es gibt viele Infusionen, deren Nutzen fraglich und deren Risiken hoch sind, und die von uns seit Jahren nicht mehr verordnet werden. Andere wiederum halten wir für medizinisch sinnvoll und setzen sie gezielt ein. Die aktuellen Berichte zu Blutersatzmitteln haben uns in dieser Haltung bestärkt. In unsere Beratung lassen wir internationale Studienergebnisse mit einfließen. Manchmal genügt dabei auch der Blick "über den Zaun", wie zum Beispiel in die Niederlande, die ihr Gesundheitssystem nach Kriterien der Evidence Based Medicine EBM regelrecht durchforstet haben.

Wir möchten Sie leitlinienorientiert nach modernsten Erkenntnissen medikamentös behandeln und ein wenig davor schützen, unnötige Risiken einzugehen. Der Spielraum, den uns gesetzliche Krankenkassen geben, reicht bei einem solchen therapeutischen Vorgehen in der Regel völlig aus. Über sinnvolle ergänzende Maßnahmen beraten wir Sie gerne.