Operationen

Sollte sich eine Behandlung Ihrer Erkrankung nur durch eine Operation erzielen lassen, vereinbaren wir mit Ihnen einen separaten Gesprächstermin. Nach dem ausführlichen Aufklärungsgespräch über den anstehenden Eingriff geht es bei Vollnarkosen direkt zum Narkosearzt. Der Anaesthesist prüft, ob weitere Untersuchungen erforderlich sind.

Durch die moderne Ausstattung im HNO-Operationstrakt können wir neue schonende Operationstechniken anwenden. Die weniger belastenden Narkoseverfahren und die neuen weniger invasiven Operationsverfahren in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde haben es möglich gemacht, eine Vielzahl der medizinisch notwendigen Eingriffe tageschirurgisch durchzuführen. Sollte postoperativ eine stationäre Betreuung und Pflege für Sie erforderlich sein, werden Sie von unseren erfahrenen Krankenschwestern und -pflegern im Luisenhospital betreut, entweder auf der HNO-Station oder der interdisziplinären Privatstation Königin Luise.

Akute Krankheitsverläufe erfordern in besonderen Fällen in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde eine Notfalloperation. In diesen Fällen können wir Sie durch unsere enge Anbindung an das Luisenhospital gegebenenfalls notfallmäßig operieren. Nur ein kurzer Flur trennt uns als Praxisklinik vom Krankenhaus. Auch dies schafft Sicherheit zum Wohl unserer Patienten.

HNO-Chirurgie im Kindesalter

Nach Aufnahme in der HNO-Abteilung des Luisenhospitals werden Sie und Ihr Kind von unseren Pflegekräften und einer langjährig in Krankenhauspädagogik erfahrenen Erzieherin betreut.

Nach einem „Schlaftrunk“ begleiten Sie Ihr Kind in den Operationstrakt, wo Sie von unseren OP-Mitarbeitern in Empfang genommen werden und bei Ihrem Kind bleiben, bis es eingeschlafen ist. Schmusetier oder Kuscheldecke dürfen ausdrücklich mitgenommen werden.

Bei Kindern sind die anatomischen Verhältnisse entsprechend klein und das Köpergewebe besonders zart. Daher wenden wir alle neuen nichtinvasiven mikrochirurgisch-endoskopischen Operationstechniken an. Dabei gilt: wenig Trauma bedeutet weniger Schmerzen und weniger Komplikationen.

Zusammenfassend können wir Ihnen eine besonders enge Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung garantieren.

Ein Ziel, dem in der Gesundheitsversorgung anerkanntenmaßen höchste Priorität zugemessen wird. Weitere Informationen geben wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch.

Als typische operative Eingriffe an Kindern führen wir durch:
  • die sog. Polypenentfernung (Entfernung der Rachenmandel oder Adenotomie)
  • die sog. Mandelnentfernung (Entfernung der Gaumenmandeln oder Tonsillektomie)
  • Nasenmuschelverkleinerung (Conchotomie) mit dem LASER zur Verbesserung der Nasenatmung und Tubenbelüftung (Gang zum Mittelohr)
  • Trommelfellschnitt (Parazentese) zum Absaugen von Mittelohrsekret
  • Einlage von Paukenröhrchen zur Regeneration der Mittelohrschleimhaut und Belüftung des Mittelohres
  • die elektrochirurgische Mandelkappung (Tonsillotomie)

Mikrochirurgisch-endoskopische Operationen

Wir bieten Ihnen als Praxisklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde im HNO-Operationstrakt des Luisenhospitals ein breites Spektrum ambulanter und stationärer Operationen an.

Durch die Einführung von Operationsmikroskopen und Hochleistungs­endoskopen in der operativen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde haben sich nicht nur die postoperativen Schmerzen deutlich verringert, sondern können viele Eingriffe ambulant durchgeführt werden. Sehr hilfreich und gewebeschonend sind dabei Operationsverfahren mit LASER oder der Hochfrequenz-Elektrochirurgie. Für Sie als Patient bedeutet der Einsatz dieser neuen nichtinvasiven Operationstechniken kurz und bündig: weniger Schmerzen nach der Operation und weniger Komplikationen.

Folgende Operationsverfahren führen wir durch:
  • Nasenscheidewandbegradigung (wiederherstellende Septumplastik) bei Nasenatmungsbehinderung, chronischen Kopfschmerzen und wiederkehrenden Nasennebenhöhlenentzündungen
  • LASER unterstützte Nasenmuschelverkleinerung bei Nasenatmungsbehinderung und Schnarchen
  • Mikrochirurgische Nasennebenhöhlenoperationen bei Sinusitis und Nasenpolypen
  • Schnarchoperationen bei nasopharyngealen Verengungen oder Gewebeüberschuss
  • Mikrochirurgische/endoskopische ggfs. LASER-unterstützte Kehlkopfoperationen bei chronischer Laryngitis und Tumoren
  • Mandelnentfernung (Tonsillektomie) in gewebeschonender Mikrodissektionstechnik (ggfs. mit Gaumenbogenverschlußplastik zur Minimierung von postoperativen Nachblutungen)
  • Ohroperationen, Einlage von Paukenröhrchen